Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Prüfungssimulation — Schleswig-Holstein
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Schleswig-Holstein. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 212
Wie heißt Deutschland mit vollem Namen?
- A — „Bundesstaat Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung.
- B — „Bundesländer Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung, sondern beschreibt die Gliedstaaten.
- C — Richtig: Der amtliche Vollname lautet Bundesrepublik Deutschland (BRD/Deutschland), festgelegt im Grundgesetz.
- D — „Bundesbezirk Deutschland“ ist keine amtliche Bezeichnung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 92
Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?
- A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
- B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
- C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
- D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.
Quelle: www.csu.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 60
In Deutschland gehören der Bundestag und der Bundesrat zur …
- A — Die Exekutive besteht aus Regierung und Verwaltung, nicht aus den Parlamentskammern.
- B — Richtig: Bundestag und Bundesrat sind die Organe der Gesetzgebung (Legislative) in Deutschland.
- C — „Direktive“ ist keine der drei Staatsgewalten.
- D — Die Judikative besteht aus den Gerichten, nicht aus Bundestag und Bundesrat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 172
In welcher Besatzungszone wurde die DDR gegründet? In der …
- A — Die amerikanische Zone bildete zusammen mit der britischen und französischen später die Bundesrepublik, nicht die DDR.
- B — Die französische Zone gehörte zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- C — Die britische Zone gehörte ebenfalls zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- D — Richtig: Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone gegründet.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 11
Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?
- A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
- B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
- C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
- D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 85
Wer bildet den deutschen Bundesrat?
- A — Bundestagsabgeordnete sitzen im Bundestag, nicht im Bundesrat.
- B — Die Bundesministerinnen und -minister gehören der Bundesregierung an, nicht dem Bundesrat.
- C — Richtig: Der Bundesrat besteht aus Mitgliedern der Landesregierungen, die die 16 Länder auf Bundesebene vertreten (Art. 51 GG).
- D — Bloße Parteimitgliedschaft begründet keine Mitgliedschaft im Bundesrat; entscheidend ist das Amt in einer Landesregierung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 285
Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?
- A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
- B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
- C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
- D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 282
Welches Ehrenamt müssen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger übernehmen, wenn sie dazu aufgefordert werden?
- A — Vereinstrainerin/Vereinstrainer ist ein freiwilliges Ehrenamt ohne gesetzliche Verpflichtung.
- B — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz können wahlberechtigte Staatsangehörige zur Übernahme des Ehrenamts als Wahlhelferin/Wahlhelfer verpflichtet werden — eine Ablehnung ist nur aus wichtigem Grund möglich.
- C — Eine Bibliotheksaufsicht ist keine gesetzlich verpflichtende Ehrenamtsfunktion.
- D — Der Lehrberuf ist eine reguläre, bezahlte Berufstätigkeit, kein aufgezwungenes Ehrenamt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 16
Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?
- A — Richtig: Die Meinungsfreiheit findet ihre Schranke u. a. im Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG); wissentlich falsche Tatsachenbehauptungen über andere sind nicht geschützt.
- B — Meinungsäußerungen über die Regierung sind gerade ein Kernbereich der geschützten Meinungsfreiheit, keine Einschränkung.
- C — Religionskritik und -diskussion sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.
- D — Staatskritik ist zentraler Bestandteil demokratischer Meinungsfreiheit und wird nicht eingeschränkt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 283
Was tun Sie, wenn Sie eine falsche Rechnung von einer deutschen Behörde bekommen?
- A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Fristablauf bestandskräftig wird.
- B — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Verwaltungsakt (wie eine falsche Gebühren- oder Kostenrechnung) legt man formgerecht Widerspruch bei der ausstellenden Behörde ein.
- C — Ein bloßes Zurückschicken der Rechnung ohne formale Begründung entspricht nicht dem vorgesehenen rechtlichen Verfahren (Widerspruch).
- D — Das Finanzamt ist nur bei steuerlichen Bescheiden zuständig, nicht bei jeder beliebigen Behördenrechnung — man wendet sich an die ausstellende Behörde selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 125
In einer Demokratie ist eine Funktion von regelmäßigen Wahlen, …
- A — Es besteht keine Wahlpflicht in Deutschland; Zwang zur Stimmabgabe widerspricht der Wahlfreiheit.
- B — Richtig: Regelmäßige, freie Wahlen ermöglichen einen friedlichen Machtwechsel entsprechend dem Wählerwillen — ein Kernmerkmal der Demokratie.
- C — Wahlen dienen gerade dazu, Politik und damit auch Gesetze zu verändern, nicht sie unverändert beizubehalten.
- D — Wahlen verteilen keine Macht nach Vermögensklassen; jede Stimme zählt gleich, unabhängig vom Einkommen (Art. 38 Abs. 1 GG, Grundsatz der Gleichheit).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 105
Was ist eine Aufgabe von Wahlhelferinnen/Wahlhelfern in Deutschland?
- A — Persönliche Hilfe in der Wahlkabine ist keine reguläre Aufgabe der Wahlhelferinnen/Wahlhelfer, sondern kann von einer selbst gewählten Vertrauensperson geleistet werden.
- B — Wahlbenachrichtigungen werden von der Gemeindeverwaltung verschickt, nicht von den ehrenamtlichen Wahlhelferinnen/Wahlhelfern verfasst.
- C — Wahlhelferinnen/Wahlhelfer geben keine Zwischenergebnisse an Medien weiter — das würde das Wahlgeheimnis und die Neutralitätspflicht verletzen.
- D — Richtig: Nach der Wahl zählen die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen/Wahlhelfer im Wahlvorstand öffentlich die abgegebenen Stimmen aus.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 152
Wann waren die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler in Deutschland an der Macht?
- A — 1918 bis 1923 war die frühe Weimarer Republik; die NSDAP existierte, war aber nicht an der Macht.
- B — 1932 bis 1950 ist falsch datiert — Hitlers Machtübernahme war 1933, das NS-Regime endete 1945.
- C — Richtig: Hitler wurde am 30. Januar 1933 Reichskanzler; das NS-Regime endete mit der Kapitulation am 8. Mai 1945.
- D — 1945 bis 1989 beschreibt die Nachkriegszeit und Teilung Deutschlands, nicht die NS-Herrschaft.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 194
Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …
- A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
- B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
- C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
- D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 76
Was bedeutet die Abkürzung CDU in Deutschland?
- A — „Christliche Deutsche Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CDU.
- B — Die CDU ist eine politische Partei, kein Unternehmerclub.
- C — „Christlicher Deutscher Umweltschutz“ ist keine reale Organisation und keine Auflösung von CDU.
- D — Richtig: CDU steht für Christlich Demokratische Union, gegründet 1945, eine der beiden großen Volksparteien Deutschlands.
Quelle: www.cdu.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 126
Was bekommen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vor einer Wahl?
- A — Richtig: Die Gemeinde verschickt vor jeder Wahl eine Wahlbenachrichtigung mit Angaben zu Wahllokal und -zeit an alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen.
- B — Es gibt keine „Wahlerlaubnis“ durch die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten; das Wahlrecht folgt direkt aus dem Gesetz.
- C — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
- D — Das Pfarramt ist eine kirchliche, keine staatliche Stelle und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 17
Die deutschen Gesetze verbieten …
- A — Die Meinungsfreiheit ist ein geschütztes Grundrecht (Art. 5 GG) und wird nicht verboten.
- B — Das Petitionsrecht ist in Art. 17 GG garantiert, nicht verboten.
- C — Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht (Art. 8 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
- D — Richtig: Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 GG) verbietet dem Staat eine willkürliche Ungleichbehandlung seiner Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 229
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
- B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
- C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
- D — Richtig: Luxemburg ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Westen.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 7
Welches Recht gehört zu den Grundrechten, die nach der deutschen Verfassung garantiert werden? Das Recht auf …
- A — Richtig: Art. 4 GG garantiert die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses.
- B — Ein „Recht auf Unterhaltung“ existiert im Grundgesetz nicht.
- C — Es gibt kein einklagbares Grundrecht auf einen konkreten Arbeitsplatz, nur die Berufsfreiheit (Art. 12 GG).
- D — Ein Grundrecht auf eine Wohnung im Sinne eines einklagbaren Anspruchs kennt das Grundgesetz nicht; es gibt aber sozialstaatliche Unterstützung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 124
Die Bundestagswahl in Deutschland ist die Wahl …
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, nicht direkt vom Volk in der Bundestagswahl.
- B — Die Landesparlamente werden in eigenständigen Landtagswahlen gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
- C — Richtig: Die Bundestagswahl bestimmt die Zusammensetzung des Bundestages, des Parlaments für ganz Deutschland.
- D — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 20
Eine Partei in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Diktatur zu errichten. Sie ist dann …
- A — Das Streben nach einer Diktatur ist das Gegenteil von Toleranz gegenüber der pluralistischen Demokratie.
- B — Eine Diktatur widerspricht gerade dem Rechtsstaatsprinzip, das Gewaltenteilung und Grundrechte voraussetzt.
- C — Das Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist mit Gesetzestreue nicht vereinbar.
- D — Richtig: Eine Partei, die eine Diktatur anstrebt, richtet sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung und ist verfassungswidrig; das Bundesverfassungsgericht kann sie nach Art. 21 Abs. 2 GG verbieten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 289
Ein Mann mit dunkler Hautfarbe bewirbt sich um eine Stelle als Kellner in einem Restaurant in Deutschland. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Er bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil …
- A — Fehlende, für die Stelle tatsächlich nötige Deutschkenntnisse können ein sachlich zulässiges Ablehnungskriterium sein.
- B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Kriterium, keine Diskriminierung.
- C — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Hautfarbe ist eine nach dem AGG verbotene Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft.
- D — Fehlende Berufserfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 32
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
- B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
- C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
- D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 27
Deutschland ist …
- A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
- B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
- D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 220
Der 27. Januar ist in Deutschland ein offizieller Gedenktag. Woran erinnert dieser Tag?
- A — Das Kriegsende in Europa wird am 8. Mai begangen, nicht am 27. Januar.
- B — Das Grundgesetz trat am 23. Mai 1949 in Kraft, nicht am 27. Januar.
- C — Die Wiedervereinigung wird am 3. Oktober gefeiert, nicht am 27. Januar.
- D — Richtig: Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, gewählt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 1945.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 115
Was bedeutet "aktives Wahlrecht" in Deutschland?
- A — Das Recht, gewählt zu werden, heißt „passives Wahlrecht“, nicht aktives.
- B — Es gibt keine Wahlpflicht in Deutschland; „muss“ ist hier falsch.
- C — Richtig: Das aktive Wahlrecht ist das Recht zu wählen — im Unterschied zum passiven Wahlrecht, gewählt zu werden.
- D — Es gibt keine Pflicht zur Anwesenheit bei der Stimmenauszählung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 295
Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?
- A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
- C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 13
Im Parlament steht der Begriff "Opposition" für …
- A — Das Gegenteil ist richtig: Die regierenden Parteien bilden die Regierungsmehrheit, nicht die Opposition.
- B — Die stärkste Fraktion kann, muss aber nicht Teil der Regierung sein; die Größe allein definiert nicht die Opposition.
- C — Die 5%-Hürde regelt den Einzug ins Parlament, unabhängig davon, ob eine Partei später regiert oder opponiert.
- D — Richtig: Opposition sind alle Abgeordneten und Fraktionen, die nicht die Regierung stellen — sie kontrollieren die Regierung parlamentarisch.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 245
Wer darf in Deutschland nicht als Paar zusammenleben?
- A — Zwei volljährige Erwachsene unterschiedlichen Geschlechts dürfen unabhängig von der Altersdifferenz zusammenleben.
- B — Zwei volljährige Männer dürfen unabhängig von der Altersdifferenz und ihrer sexuellen Orientierung zusammenleben — gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind rechtlich geschützt.
- C — Zwei volljährige Frauen dürfen unabhängig von der Altersdifferenz zusammenleben.
- D — Richtig: Anne ist mit 13 Jahren strafunmündig und minderjährig; ein Zusammenleben mit einem 25-Jährigen als Paar wäre mit dem Jugendschutz und den Strafvorschriften zum sexuellen Missbrauch von Kindern (§ 176 StGB) nicht vereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 273
Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …
- A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
- B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
- C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
- D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Schleswig-Holstein
Frage 31 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 10Welche Ministerin/welchen Minister hat Schleswig-Holstein nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Schleswig-Holstein nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 32 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 6
Wo können Sie sich in Schleswig-Holstein über politische Themen informieren?
- A — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
- B — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
- C — Richtig: In Schleswig-Holstein ist die zuständige Stelle für überparteiliche politische Information mit „Landesbeauftragte/r für politische Bildung“ benannt.
- D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
Quelle: www.landesbeauftragte-sh.de
- Frage 33 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 5
Welche Farben hat die Landesflagge von Schleswig-Holstein?
- A — Weiß-blau sind die Farben Bayerns, nicht Schleswig-Holsteins — Vorsicht bei dieser vermeintlich ähnlichen Antwort.
- B — Richtig: Die Landesflagge Schleswig-Holsteins zeigt die Farben Blau (oben), Weiß (Mitte) und Rot (unten), vereinigt aus den Farben der Landesteile Schleswig (Blau) und Holstein (Rot-Weiß).
- C — Weiß-rot ist nicht die vollständige Landesflagge Schleswig-Holsteins; Blau fehlt.
- D — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Schleswig-Holsteins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
Quelle: www.schleswig-holstein.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Schleswig-Holstein · Übungstests
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