Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Prüfungssimulation — Hamburg

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Hamburg. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.

  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 28

    Wer wählt in Deutschland die Abgeordneten zum Bundestag?

    1. A — Das Militär hat in Deutschland keine politische Wahlfunktion; es ist der zivilen Kontrolle unterstellt.
    2. B — Wirtschaftsverbände können Interessen vertreten, wählen aber nicht die Abgeordneten.
    3. C — Richtig: Nach Art. 38 GG wird der Bundestag vom wahlberechtigten Volk in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.
    4. D — Die Verwaltung setzt Gesetze um, hat aber kein Wahlrecht als Institution.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 7

    Welches Recht gehört zu den Grundrechten, die nach der deutschen Verfassung garantiert werden? Das Recht auf …

    1. A — Richtig: Art. 4 GG garantiert die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses.
    2. B — Ein „Recht auf Unterhaltung“ existiert im Grundgesetz nicht.
    3. C — Es gibt kein einklagbares Grundrecht auf einen konkreten Arbeitsplatz, nur die Berufsfreiheit (Art. 12 GG).
    4. D — Ein Grundrecht auf eine Wohnung im Sinne eines einklagbaren Anspruchs kennt das Grundgesetz nicht; es gibt aber sozialstaatliche Unterstützung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 253

    Wo müssen Sie sich anmelden, wenn Sie in Deutschland umziehen?

    1. A — Richtig: Nach dem Bundesmeldegesetz muss sich jede Person innerhalb von zwei Wochen nach einem Umzug beim Einwohnermeldeamt der neuen Wohngemeinde anmelden.
    2. B — Das Standesamt ist für Personenstandsangelegenheiten wie Eheschließung, Geburt und Tod zuständig, nicht für Wohnsitzanmeldungen.
    3. C — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort, nicht um die Wohnsitzanmeldung.
    4. D — Das Gewerbeamt ist für die Anmeldung von Gewerbebetrieben zuständig, nicht für private Wohnsitzänderungen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 143

    Eine Richterin/ein Richter in Deutschland gehört zur …

    1. A — Richtig: Richterinnen und Richter üben die rechtsprechende Gewalt aus, die Judikative (Art. 92 GG).
    2. B — Die Exekutive besteht aus Regierung und Verwaltung, nicht aus unabhängigen Richterinnen/Richtern.
    3. C — „Operative“ ist keine der drei klassischen Staatsgewalten.
    4. D — Die Legislative besteht aus Bundestag und Bundesrat, nicht aus Richterinnen/Richtern.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 117

    Wie viel Prozent der Zweitstimmen müssen Parteien mindestens bekommen, um in den Deutschen Bundestag gewählt zu werden?

    1. A — 3% liegt unter der tatsächlichen Sperrklausel.
    2. B — 4% liegt knapp unter der tatsächlichen Sperrklausel.
    3. C — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz gilt eine Sperrklausel von 5% der Zweitstimmen (oder alternativ mindestens drei gewonnene Direktmandate).
    4. D — 6% liegt über der tatsächlichen Sperrklausel.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 129

    Vom Volk gewählt wird in Deutschland …

    1. A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, nicht direkt vom Volk.
    2. B — Die Ministerpräsidentin/der Ministerpräsident wird vom Landtag gewählt, nicht direkt vom Volk.
    3. C — Richtig: Die Abgeordneten des Bundestages werden direkt vom wahlberechtigten Volk gewählt (Art. 38 GG).
    4. D — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht direkt vom Volk.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 235

    Der damalige französische Staatspräsident François Mitterrand und der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl gedenken in Verdun gemeinsam der Toten beider Weltkriege. Welches Ziel der Europäischen Union wird bei diesem Treffen deutlich?

    1. A — Verdun war ein Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschland und Frankreich; England war an dieser Begegnung nicht das Thema.
    2. B — Reisefreiheit betrifft die Personenfreizügigkeit im Binnenmarkt (Schengen), nicht den symbolischen Gehalt der Verdun-Geste von 1984.
    3. C — Richtig: Das gemeinsame Gedenken 1984 an die Millionen Toten der beiden Weltkriege symbolisierte die deutsch-französische Aussöhnung und stand für das zentrale EU-Ziel, durch Zusammenarbeit dauerhaften Frieden und Sicherheit in Europa zu sichern.
    4. D — Einheitliche Feiertage sind kein EU-Ziel und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Verdun-Treffen.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 264

    Zu welchem Fest tragen Menschen in Deutschland bunte Kostüme und Masken?

    1. A — Richtig: Rosenmontag ist der Höhepunkt des Straßenkarnevals, an dem traditionell bunte Kostüme, Masken und Verkleidungen getragen werden, besonders im Rheinland.
    2. B — Der Maifeiertag (1. Mai) ist der Tag der Arbeit, ohne traditionelle Kostümierung.
    3. C — Beim Oktoberfest tragen manche Trachten (Dirndl, Lederhose), aber das ist keine Verkleidung mit Masken und Kostümen im Karnevalssinn.
    4. D — Pfingsten ist ein christliches Fest ohne Kostümierungstradition.

    Quelle: www.bpb.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 187

    Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?

    1. A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
    2. B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
    3. C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
    4. D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).

    Quelle: www.bpb.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 293

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?

    1. A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
    2. B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
    3. C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
    4. D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 149

    Was ist ein Beispiel für antisemitisches Verhalten?

    1. A — Der Besuch eines jüdischen Festes ist eine kulturelle Teilnahme, kein antisemitisches Verhalten.
    2. B — Sachliche Kritik an einer Regierungspolitik — auch der israelischen — ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und nicht per se antisemitisch.
    3. C — Richtig: Das Leugnen des Holocaust ist eine anerkannte Form des Antisemitismus, weil sie das historisch belegte Menschheitsverbrechen an den europäischen Juden bestreitet oder relativiert, und ist in Deutschland zudem strafbar (§ 130 Abs. 3 StGB).
    4. D — Ein sportlicher Wettkampf gegen eine jüdische Mannschaft ist eine normale sportliche Begegnung, kein antisemitisches Verhalten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 266

    Wann beginnt die gesetzliche Nachtruhe in Deutschland?

    1. A — Der Sonnenuntergang variiert stark mit Jahreszeit und Ort und ist kein rechtlich fixierter Zeitpunkt für die Nachtruhe.
    2. B — Der individuelle Schlafrhythmus der Nachbarn ist kein objektiver, rechtlich maßgeblicher Maßstab.
    3. C — Mitternacht ist nicht der rechtlich übliche Beginn der Nachtruhe in Deutschland.
    4. D — Richtig: Nach den Landes-Immissionsschutzgesetzen und der gängigen Regelung in Miet- und Nachbarschaftsrecht beginnt die Nachtruhe üblicherweise um 22 Uhr und dauert bis 6 bzw. 7 Uhr.

    Quelle: www.mieterbund.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 263

    In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig. Das bedeutet: Jugendliche, die 14 Jahre und älter sind und gegen Strafgesetze verstoßen, …

    1. A — Richtig: Ab 14 Jahren gilt Strafmündigkeit; Jugendliche können nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) für Straftaten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und bestraft werden — allerdings mit auf Erziehung ausgerichteten, milderen Sanktionen als bei Erwachsenen.
    2. B — Jugendliche werden nach dem Jugendstrafrecht behandelt, das eigene, mildere und erzieherisch ausgerichtete Regeln als das Erwachsenenstrafrecht kennt — nicht identisch mit der Behandlung Erwachsener.
    3. C — Eine Strafe wird persönlich verhängt und nicht mit den Eltern „geteilt“; das deutsche Strafrecht kennt keine Sippenhaft.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Ab 14 Jahren können Jugendliche sehr wohl strafrechtlich belangt werden.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 18

    Welches Grundrecht ist in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert?

    1. A — Richtig: Art. 1 Abs. 1 GG lautet „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ — der zentrale Ausgangssatz des Grundgesetzes.
    2. B — Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht in Art. 2 Abs. 2 GG, nicht in Art. 1.
    3. C — Die Religionsfreiheit ist in Art. 4 GG geregelt, nicht in Art. 1.
    4. D — Die Meinungsfreiheit steht in Art. 5 GG, nicht in Art. 1.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 272

    Welche Lebensform ist in Deutschland nicht erlaubt?

    1. A — Geschiedene Personen dürfen frei mit neuen Partnerinnen/Partnern zusammenleben; das ist rechtlich unproblematisch.
    2. B — Gleichgeschlechtliches Zusammenleben ist in Deutschland erlaubt und rechtlich geschützt, einschließlich der Ehe für alle seit 2017.
    3. C — Alleinerziehende Eltern, die mit ihren Kindern zusammenleben, sind eine völlig legale und häufige Familienform.
    4. D — Richtig: Nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe eines Ehegatten besteht — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland nicht erlaubt und als Doppelehe sogar strafbar (§ 172 StGB).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 275

    Was braucht man in Deutschland für eine Ehescheidung?

    1. A — Die Einwilligung der Eltern der Ehepartner ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Ehegatten entscheiden selbstständig.
    2. B — Ein ärztliches Attest ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Scheidungsgründe sind zivilrechtlich, nicht medizinisch geregelt.
    3. C — Kinder haben kein Zustimmungsrecht zur Scheidung ihrer Eltern; das Familiengericht berücksichtigt aber das Kindeswohl separat.
    4. D — Richtig: Nach § 114 FamFG besteht in Scheidungsverfahren Anwaltszwang — mindestens die antragstellende Person muss anwaltlich vertreten sein.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 53

    Was bedeutet "Rechtsstaat" in Deutschland?

    1. A — Das ist ein Wortspiel, aber sachlich falsch: „Rechtsstaat“ bedeutet nicht, dass der Staat automatisch Recht hat.
    2. B — „Rechtsstaat“ hat nichts mit einer politischen Rechts-Links-Ausrichtung von Parteien zu tun; es ist ein Verfassungsprinzip.
    3. C — Bürgerinnen und Bürger wählen die Legislative, entscheiden aber nicht direkt über einzelne Gesetze — das ist repräsentative Demokratie, nicht die Definition von Rechtsstaat.
    4. D — Richtig: Im Rechtsstaat ist auch der Staat selbst an das Recht gebunden (Art. 20 Abs. 3 GG); Willkür ist ausgeschlossen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 116

    Wenn Sie bei einer Bundestagswahl in Deutschland wählen dürfen, heißt das …

    1. A — Eine „aktive Wahlkampagne“ ist kein Rechtsbegriff für das Wählendürfen.
    2. B — „Aktives Wahlverfahren“ ist keine korrekte Bezeichnung für das persönliche Wählendürfen.
    3. C — „Aktiver Wahlkampf“ bezeichnet die Werbetätigkeit von Parteien, nicht das persönliche Wahlrecht.
    4. D — Richtig: Das Recht, selbst wählen zu dürfen, heißt aktives Wahlrecht.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 128

    Parlamentsmitglieder, die von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden, nennt man …

    1. A — Richtig: Von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Parlamentsmitglieder heißen Abgeordnete.
    2. B — Es gibt nur eine Bundeskanzlerin/einen Bundeskanzler, gewählt vom Bundestag — nicht die Bezeichnung für alle Parlamentsmitglieder.
    3. C — Botschafterinnen/Botschafter vertreten Deutschland diplomatisch im Ausland und sind keine gewählten Parlamentsmitglieder.
    4. D — Ministerpräsidentinnen/Ministerpräsidenten sind Regierungschefinnen/-chefs der Länder, keine allgemeine Bezeichnung für Parlamentsmitglieder.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 111

    Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?

    1. A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
    2. B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
    3. C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
    4. D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 47

    Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?

    1. A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
    2. B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
    3. C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
    4. D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 194

    Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …

    1. A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
    2. B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
    3. C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
    4. D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.

    Quelle: www.bpb.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 186

    Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?

    1. A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
    2. B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
    3. C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
    4. D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.

    Quelle: www.bpb.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 221

    Deutschland ist Mitglied des Schengener Abkommens. Was bedeutet das?

    1. A — Richtig: Der Schengen-Raum umfasst die meisten EU-Staaten (und einige weitere), zwischen denen an den Binnengrenzen keine systematischen Passkontrollen mehr stattfinden.
    2. B — Der Schengen-Raum gilt nur zwischen Mitgliedstaaten; die Einreise aus Drittstaaten unterliegt weiterhin Grenzkontrollen und Einreisebestimmungen.
    3. C — Schengen gilt nur innerhalb des Schengen-Raums, nicht weltweit — nicht „jedes Land“.
    4. D — Die gemeinsame Währung Euro ist eine separate Regelung (Eurozone), unabhängig vom Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit.

    Quelle: home-affairs.ec.europa.eu

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 202

    Zu wem gehörte die DDR im "Kalten Krieg"?

    1. A — Die DDR gehörte gerade nicht zu den Westmächten, sondern zum sowjetisch dominierten Ostblock.
    2. B — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter Führung der Sowjetunion.
    3. C — Die NATO war das westliche Militärbündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) 1955 beitrat.
    4. D — Die DDR war klar im Ostblock verankert, nicht blockfrei.

    Quelle: www.bpb.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 75

    Wie heißt Deutschlands heutiges Staatsoberhaupt?

    1. A — Richtig: Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident und damit Deutschlands Staatsoberhaupt; seine zweite Amtszeit läuft bis zur Bundesversammlung im Januar 2027.
    2. B — Bärbel Bas ist Bundesministerin für Arbeit und Soziales, nicht Staatsoberhaupt.
    3. C — Bodo Ramelow war Ministerpräsident von Thüringen, nicht Bundespräsident.
    4. D — Joachim Gauck war Bundespräsident von 2012 bis 2017 — nicht mehr im Amt.

    Quelle: www.bundespraesident.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 131

    In Deutschland ist eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister …

    1. A — Eine Schulleiterin/ein Schulleiter leitet eine Bildungseinrichtung, ist aber keine Bürgermeisterin/kein Bürgermeister.
    2. B — Eine Bankchefin/ein Bankchef leitet ein Kreditinstitut, hat keine kommunale Funktion.
    3. C — Richtig: Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist das gewählte Oberhaupt einer Gemeinde und leitet deren Verwaltung.
    4. D — Eine Parteivorsitzende/ein Parteivorsitzender leitet eine politische Partei, nicht notwendigerweise eine Gemeinde.

    Quelle: www.bmi.bund.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 35

    Womit finanziert der deutsche Staat die Sozialversicherung?

    1. A — Die Kirchensteuer finanziert die Religionsgemeinschaften, nicht die staatliche Sozialversicherung.
    2. B — Richtig: Sozialabgaben (Beiträge zu Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, finanzieren die Sozialversicherung.
    3. C — Spenden sind freiwillig und keine tragende Finanzierungsquelle der Sozialversicherung.
    4. D — Vereinsbeiträge finanzieren Vereine, nicht das staatliche Sozialversicherungssystem.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 92

    Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?

    1. A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
    2. B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
    3. C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
    4. D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.

    Quelle: www.csu.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 102

    Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …

    1. A — Richtig: Das Bundesverdienstkreuz (offiziell: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste verleiht.
    2. B — Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands, keine Auszeichnung für persönliche Verdienste.
    3. C — Der Vaterländische Verdienstorden war eine Auszeichnung der DDR, keine der Bundesrepublik.
    4. D — Der Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ war eine DDR-Auszeichnung und existiert seit 1990 nicht mehr.

    Quelle: www.bundespraesident.de

  31. Fragen zu Hamburg

    Frage 31 von 33Hamburg · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Bezirk von Hamburg?

    1. A — Richtig: Altona ist einer der sieben Bezirke Hamburgs.
    2. B — Hemelingen ist ein Stadtteil Bremens, nicht Hamburgs.
    3. C — Pankow ist ein Bezirk Berlins, nicht Hamburgs.
    4. D — Die Mecklenburgische Seenplatte liegt in Mecklenburg-Vorpommern, nicht in Hamburg.

    Quelle: www.hamburg.de

  32. Frage 32 von 33Hamburg · Katalogfrage 7

    Welches Bundesland ist ein Stadtstaat?

    1. A — Richtig: Hamburg ist neben Berlin und Bremen einer der drei Stadtstaaten Deutschlands.
    2. B — Sachsen ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    3. C — Bayern ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    4. D — Thüringen ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.

    Quelle: www.hamburg.de

  33. Frage 33 von 33Hamburg · Katalogfrage 10

    Welche Senatorin/welchen Senator hat Hamburg nicht?

    1. A — Ein Justizressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen Hamburgs.
    2. B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); auch der Stadtstaat Hamburg hat keine eigene Senatsverwaltung für Außenbeziehungen im Sinne einer Außenpolitik-Behörde.
    3. C — Ein Finanzressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen Hamburgs.
    4. D — Ein Innenressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen Hamburgs.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

Fragen zu Hamburg · Übungstests

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