Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Prüfungssimulation — Bayern
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Bayern. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 63
Was gehört in Deutschland nicht zur Exekutive?
- A — Die Polizei ist Teil der vollziehenden Gewalt (Exekutive) auf Landesebene.
- B — Richtig: Die Gerichte bilden die Judikative — eine eigenständige, von der Exekutive unabhängige Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 2, 92 GG).
- C — Das Finanzamt ist eine Verwaltungsbehörde und Teil der Exekutive.
- D — Die Ministerien sind der Kern der ausführenden Gewalt (Exekutive).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 5
Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?
- A — Das wäre Wahlbestechung — ein Straftatbestand nach § 108b StGB, kein Ausdruck der Wahlfreiheit.
- B — Das Wahlrecht knüpft an Staatsangehörigkeit, Alter und Wohnsitz an, nicht an eine Vorstrafenfreiheit.
- C — Richtig: Freie Wahl bedeutet Freiheit von Zwang und Beeinflussung bei der Stimmabgabe, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen.
- D — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 118
Wer darf bei den rund 40 jüdischen Makkabi-Sportvereinen Mitglied werden?
- A — Die Makkabi-Vereine sind nicht auf deutsche Staatsangehörige beschränkt.
- B — Die Makkabi-Vereine sind nicht auf israelische Staatsangehörige beschränkt.
- C — Eine Mitgliedschaft setzt keine bestimmte Religiosität voraus.
- D — Richtig: Die Makkabi-Sportvereine, ursprünglich als jüdische Sportbewegung gegründet, stehen heute grundsätzlich allen Interessierten offen, unabhängig von Herkunft oder Religion.
Quelle: www.makkabi.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 25
Was ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Richtig: Elsass-Lothringen liegt in Frankreich und war nie ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.
- B — Nordrhein-Westfalen ist eines der 16 Bundesländer.
- C — Mecklenburg-Vorpommern ist eines der 16 Bundesländer.
- D — Sachsen-Anhalt ist eines der 16 Bundesländer.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 295
Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?
- A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
- C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 102
Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …
- A — Richtig: Das Bundesverdienstkreuz (offiziell: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste verleiht.
- B — Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands, keine Auszeichnung für persönliche Verdienste.
- C — Der Vaterländische Verdienstorden war eine Auszeichnung der DDR, keine der Bundesrepublik.
- D — Der Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ war eine DDR-Auszeichnung und existiert seit 1990 nicht mehr.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 122
Welchem Grundsatz unterliegen Wahlen in Deutschland? Wahlen in Deutschland sind …
- A — Richtig: Art. 38 Abs. 1 GG nennt fünf Wahlgrundsätze — allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim; „frei, gleich, geheim“ sind drei davon korrekt genannt.
- B — „Offen“ widerspricht dem Grundsatz der geheimen Wahl.
- C — „Geschlossen“ ist kein Wahlgrundsatz des Grundgesetzes.
- D — „Freiwillig“ ist kein eigener Wahlrechtsgrundsatz, auch wenn es de facto keine Wahlpflicht gibt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 276
Was sollten Sie tun, wenn Sie von Ihrer Ansprechpartnerin/Ihrem Ansprechpartner in einer deutschen Behörde schlecht behandelt werden?
- A — Es gibt sehr wohl Handlungsmöglichkeiten gegen Fehlverhalten von Behördenmitarbeitenden.
- B — Man muss unangemessenes Verhalten nicht widerspruchslos hinnehmen; es gibt Beschwerdewege.
- C — Drohungen sind selbst eine Straftat (§ 241 StGB) und keine angemessene oder legale Reaktion.
- D — Richtig: Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fehlverhalten formlos oder förmlich bei der vorgesetzten Stelle bzw. Behördenleitung beschweren; dies ist ein anerkanntes Recht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 294
Pfingsten ist ein …
- A — Richtig: Pfingsten ist ein christlicher Feiertag, der die Herabkunft des Heiligen Geistes fünfzig Tage nach Ostern feiert.
- B — Pfingsten ist kein weltlicher deutscher Gedenktag wie etwa der Tag der Deutschen Einheit, sondern ein religiöses Fest.
- C — Pfingsten ist ein Freudenfest im Christentum, kein Trauertag.
- D — Pfingsten wird bundesweit als gesetzlicher Feiertag begangen, nicht nur in Bayern.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 145
In Deutschland wird die Staatsgewalt geteilt. Für welche Staatsgewalt arbeitet eine Richterin/ein Richter? Für die …
- A — Richtig: Richterinnen und Richter sind Teil der Judikative, der rechtsprechenden Gewalt (Art. 92 GG).
- B — Die Exekutive umfasst Regierung und Verwaltung, nicht unabhängige Richterinnen/Richter.
- C — Die Presse wird zwar oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine der drei im Grundgesetz genannten Staatsgewalten.
- D — Die Legislative besteht aus Bundestag und Bundesrat, nicht aus Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 179
Wie endete der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell?
- A — Hitlers Tod am 30. April 1945 war ein Ereignis vor dem Kriegsende, aber nicht das offizielle Kriegsende selbst — der Krieg ging danach noch acht Tage weiter.
- B — Richtig: Der Krieg endete in Europa offiziell durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8./9. Mai 1945.
- C — Ein bloßer Rückzug ohne formale Kapitulation fand nicht statt; die Kapitulation war der offizielle, völkerrechtlich bedeutsame Akt.
- D — Es gab keine Revolution, die den Krieg beendete; das Kriegsende erfolgte durch militärische Niederlage und Kapitulation.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 241
Frau Seger bekommt ein Kind. Was muss sie tun, um Elterngeld zu erhalten?
- A — Elterngeld ist keine Leistung der Krankenkasse, sondern eine eigenständige Familienleistung nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.
- B — Richtig: Elterngeld muss schriftlich bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragt werden — es wird nicht automatisch ausgezahlt.
- C — Elterngeld wird nicht automatisch gewährt; ein Antrag ist zwingend erforderlich.
- D — Das Arbeitsamt (heute Agentur für Arbeit) ist für Elterngeld nicht zuständig; eine Erlaubnis von dort ist nicht erforderlich.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 248
Die Erziehung der Kinder ist in Deutschland vor allem Aufgabe …
- A — Der Staat wacht über das Kindeswohl (staatliches Wächteramt), übernimmt aber nicht primär die Erziehung selbst.
- B — Richtig: Nach Art. 6 Abs. 2 GG sind Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
- C — Großeltern können unterstützend wirken, tragen aber nicht die primäre rechtliche Erziehungsverantwortung.
- D — Schulen übernehmen Bildung und einen Teil der Erziehung während der Schulzeit, aber nicht die primäre, umfassende Erziehungsverantwortung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 115
Was bedeutet "aktives Wahlrecht" in Deutschland?
- A — Das Recht, gewählt zu werden, heißt „passives Wahlrecht“, nicht aktives.
- B — Es gibt keine Wahlpflicht in Deutschland; „muss“ ist hier falsch.
- C — Richtig: Das aktive Wahlrecht ist das Recht zu wählen — im Unterschied zum passiven Wahlrecht, gewählt zu werden.
- D — Es gibt keine Pflicht zur Anwesenheit bei der Stimmenauszählung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 195
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 282
Welches Ehrenamt müssen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger übernehmen, wenn sie dazu aufgefordert werden?
- A — Vereinstrainerin/Vereinstrainer ist ein freiwilliges Ehrenamt ohne gesetzliche Verpflichtung.
- B — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz können wahlberechtigte Staatsangehörige zur Übernahme des Ehrenamts als Wahlhelferin/Wahlhelfer verpflichtet werden — eine Ablehnung ist nur aus wichtigem Grund möglich.
- C — Eine Bibliotheksaufsicht ist keine gesetzlich verpflichtende Ehrenamtsfunktion.
- D — Der Lehrberuf ist eine reguläre, bezahlte Berufstätigkeit, kein aufgezwungenes Ehrenamt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 220
Der 27. Januar ist in Deutschland ein offizieller Gedenktag. Woran erinnert dieser Tag?
- A — Das Kriegsende in Europa wird am 8. Mai begangen, nicht am 27. Januar.
- B — Das Grundgesetz trat am 23. Mai 1949 in Kraft, nicht am 27. Januar.
- C — Die Wiedervereinigung wird am 3. Oktober gefeiert, nicht am 27. Januar.
- D — Richtig: Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, gewählt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 1945.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 126
Was bekommen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vor einer Wahl?
- A — Richtig: Die Gemeinde verschickt vor jeder Wahl eine Wahlbenachrichtigung mit Angaben zu Wahllokal und -zeit an alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen.
- B — Es gibt keine „Wahlerlaubnis“ durch die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten; das Wahlrecht folgt direkt aus dem Gesetz.
- C — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
- D — Das Pfarramt ist eine kirchliche, keine staatliche Stelle und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 27
Deutschland ist …
- A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
- B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
- D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 227
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Finnland grenzt nicht an Deutschland; dazwischen liegt die Ostsee mit anderen Anrainern.
- B — Richtig: Dänemark ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Norden.
- C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
- D — Schweden grenzt nicht direkt an Deutschland; die Ostsee trennt beide Länder.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 161
Was kennzeichnete den NS-Staat? Eine Politik …
- A — Richtig: Der NS-Staat betrieb mit den Nürnberger Gesetzen und dem Rassenwahn eine systematische, staatlich institutionalisierte Rassenideologie, die in den Holocaust mündete.
- B — Meinungsfreiheit wurde abgeschafft; abweichende Meinungen wurden verfolgt.
- C — Religionsgemeinschaften standen unter starkem staatlichem Druck, und Jüdinnen und Juden wurden gerade wegen ihrer Zugehörigkeit verfolgt — keine Religionsfreiheit.
- D — Das Gegenteil traf zu: Die Demokratie der Weimarer Republik wurde zerschlagen, nicht weiterentwickelt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 48
Welches Organ gehört nicht zu den Verfassungsorganen Deutschlands?
- A — Der Bundesrat ist ein im Grundgesetz verankertes Verfassungsorgan (Art. 50 ff. GG), über das die Länder an der Gesetzgebung mitwirken.
- B — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist als Staatsoberhaupt ein Verfassungsorgan (Art. 54 ff. GG).
- C — Richtig: Eine „Bürgerversammlung“ als eigenständiges Verfassungsorgan existiert im Grundgesetz nicht; direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene ist nicht in dieser Form vorgesehen.
- D — Die Bundesregierung ist als Exekutivorgan ein Verfassungsorgan (Art. 62 ff. GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 117
Wie viel Prozent der Zweitstimmen müssen Parteien mindestens bekommen, um in den Deutschen Bundestag gewählt zu werden?
- A — 3% liegt unter der tatsächlichen Sperrklausel.
- B — 4% liegt knapp unter der tatsächlichen Sperrklausel.
- C — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz gilt eine Sperrklausel von 5% der Zweitstimmen (oder alternativ mindestens drei gewonnene Direktmandate).
- D — 6% liegt über der tatsächlichen Sperrklausel.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 280
Wenn Sie sich in Deutschland gegen einen falschen Steuerbescheid wehren wollen, müssen Sie …
- A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Ablauf der Frist bestandskräftig wird — man verliert das Recht auf Korrektur.
- B — Das Wegwerfen des Bescheids ändert nichts an seiner rechtlichen Wirksamkeit; die Zahlungspflicht bleibt bestehen.
- C — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Steuerbescheid muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich Einspruch beim Finanzamt eingelegt werden (§ 355 AO).
- D — Abwarten führt nach Fristablauf zur Bestandskraft des fehlerhaften Bescheids; ein neuer Bescheid kommt nicht automatisch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 36
Welche Maßnahme schafft in Deutschland soziale Sicherheit?
- A — Richtig: Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung und sichert medizinische Versorgung für alle Versicherten.
- B — Die Autoversicherung schützt vor finanziellen Risiken im Straßenverkehr, ist aber keine Sozialversicherung.
- C — Die Gebäudeversicherung schützt Eigentum, nicht die soziale Absicherung von Personen.
- D — Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden gegenüber Dritten ab, gehört aber nicht zur staatlichen Sozialversicherung.
- Frage 26 von 33Katalogfrage 187
Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?
- A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
- B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
- C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
- D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 281
Zwei Freunde wollen in ein öffentliches Schwimmbad in Deutschland. Beide haben eine dunkle Hautfarbe und werden deshalb nicht hineingelassen. Welches Recht wird in dieser Situation verletzt? Das Recht auf …
- A — Meinungsfreiheit betrifft das Äußern von Meinungen, nicht den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen.
- B — Richtig: Der Ausschluss aufgrund der Hautfarbe ist eine Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Art. 3 Abs. 3 GG — das Recht auf Gleichbehandlung wird verletzt.
- C — Versammlungsfreiheit schützt das Recht, sich mit anderen zu versammeln, nicht den individuellen Zugang zu einem Schwimmbad.
- D — Freizügigkeit betrifft die freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsorts, nicht den Zugang zu einer einzelnen öffentlichen Einrichtung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 185
Wofür stand der Ausdruck "Eiserner Vorhang"? Für die Abschottung …
- A — Richtig: „Eiserner Vorhang“ bezeichnete die politische, militärische und ideologische Grenze zwischen dem sowjetisch dominierten Ostblock (Warschauer Pakt) und dem Westen während des Kalten Krieges.
- B — Der Begriff bezog sich auf die Ost-West-Teilung Europas, nicht auf eine Nord-Süd-Teilung Deutschlands.
- C — Der Begriff wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg für die Ost-West-Teilung geprägt, nicht für die NS-Zeit gegen die Alliierten.
- D — Der Begriff beschrieb die Trennung zwischen Ost- und Westeuropa, nicht speziell zwischen Europa und den USA (die zum Westen gehörten).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 274
Sie haben in Deutschland absichtlich einen Brief geöffnet, der an eine andere Person adressiert ist. Was haben Sie nicht beachtet?
- A — Das Schweigerecht ist ein strafprozessuales Recht von Beschuldigten, sich nicht selbst belasten zu müssen — hat mit dem Öffnen fremder Post nichts zu tun.
- B — Richtig: Art. 10 GG schützt das Briefgeheimnis; das unbefugte Öffnen fremder Post ist zudem nach § 202 StGB (Verletzung des Briefgeheimnisses) strafbar.
- C — Die Schweigepflicht betrifft bestimmte Berufsgeheimnisträger (z. B. Ärztinnen/Ärzte, Anwältinnen/Anwälte), nicht das allgemeine Postgeheimnis.
- D — Die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) schützt die Äußerung eigener Meinungen, nicht das Öffnen fremder Post.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 68
Warum kontrolliert der Staat in Deutschland das Schulwesen?
- A — Es gibt in Deutschland auch private und konfessionelle Schulen, nicht nur staatliche.
- B — Die Schulpflicht besteht, ist aber nicht der Grund für die staatliche Schulaufsicht als solche.
- C — Die Unterschiede zwischen den Ländern erklären die föderale Vielfalt, nicht die staatliche Aufsicht über das Schulwesen an sich.
- D — Richtig: Art. 7 Abs. 1 GG stellt das gesamte Schulwesen ausdrücklich unter die Aufsicht des Staates.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Bayern
Frage 31 von 33Bayern · Katalogfrage 10Welche Ministerin/welchen Minister hat Bayern nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Bayern.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Bayern nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Bayern.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Bayern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 32 von 33Bayern · Katalogfrage 6
Wo können Sie sich in Bayern über politische Themen informieren?
- A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
- B — Richtig: Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.
- C — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
- D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
Quelle: www.blz.bayern.de
- Frage 33 von 33Bayern · Katalogfrage 7
Die Landeshauptstadt von Bayern heißt …
- A — Ingolstadt ist eine bedeutende Industriestadt (u. a. Audi), aber nicht die Landeshauptstadt.
- B — Regensburg ist eine historische Stadt an der Donau, aber nicht die Landeshauptstadt.
- C — Nürnberg ist die zweitgrößte Stadt Bayerns, aber nicht die Landeshauptstadt.
- D — Richtig: München ist die Landeshauptstadt von Bayern und Sitz von Landtag und Landesregierung.
Quelle: www.bayern.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Bayern · Übungstests
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